Geschäftsordnung

§1 Geltungsbereich
(1) Der "Schulförderverein Sabel Freital e.V.“ gibt sich zur Durchführung von
Versammlungen, Sitzungen und Tagungen (nachfolgend Versammlung genannt) der
Organe und der Abteilungen diese Geschäftsordnung.
(2) Alle Versammlungen sind nicht öffentlich. Auf Antrag und Beschluss der
Versammlung kann Öffentlichkeit zugelassen werden.
§2 Einberufung
(1) Die Einberufung der Versammlung ist in der Satzung geregelt. Der Vorstand wird mit
einer Ausfertigung der Einberufungsschreiben informiert.
§3 Beschlussfähigkeit
(2) Die Beschlussfähigkeit ist in der Satzung geregelt.
§4 Versammlungsleitung
(1) Der Vorstand bestimmt ein Vorstandsmitglied zum Versammlungsleiter. Dieser
eröffnet, leitet und schließt die Versammlung.
(2) Bei Verhinderung des Versammlungsleiters und seiner satzungsmäßigen Vertreter
wählen die erschienenen Mitglieder aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter. Als
Verhinderung gelten auch Aussprachen und Beratungen, die den Versammlungsleiter
persönlich betreffen.
(3) Der Versammlungsleiter kann das Wort entziehen, Ausschlüsse von Personen auf
Dauer und auf Zeit vornehmen und Unterbrechungen oder Aufhebung der
Versammlung anordnen.
(4) Der Versammlungsleiter oder dessen Beauftragte prüfen die Ordnungsmäßigkeit der
Einberufung, die Anwesenheitsliste, die Stimmberechtigung. Der Versammlungsleiter
gibt die Tagesordnung bekannt. Über Einsprüche gegen die Tagesordnung oder
Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne Debatte mit einfacher
Mehrheit.
(5) Die Tagesordnungspunkte kommen in der vorgegebenen Reihenfolge zur Beratung
und Abstimmung. Der Versammlungsleiter kann eine Änderung der Tagungsordnung
vorschlagen und muss über diese Änderung abstimmen lassen.
§5 Worterteilung und Rednerfolge
(1) Bei mehreren Wortmeldungen ist eine Rednerliste aufzustellen. Die Eintragung
erfolgt in der Reihenfolge der Wortmeldungen.
(2) Das Wort erteilt der Versammlungsleiter. Die Worterteilung erfolgt in der Reihenfolge
der Meldung bzw. Rednerliste.
(3) Teilnehmer einer Versammlung müssen auf Anweisung des Versammlungsleiters
den Versammlungsraum verlassen, wenn Tagesordnungspunkte behandelt werden,
die sie in materieller Hinsicht persönlich betreffen. 
(4) Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache
ihres Tagesordnungspunktes das Wort. Sie können sich auch außerhalb der
Rednerliste zu Wort melden, ihrer Wortmeldung ist vom Versammlungsleiter
nachzukommen.
(5) Der Versammlungsleiter kann in jedem Fall außerhalb der Rednerliste das Wort
ergreifen.
§6 Anträge
(1) Die Antragsberechtigung zur Mitgliederversammlung ist in der Satzung festgelegt.
Anträge an die anderen Organe und Gremien können die stimmberechtigten
Mitglieder der entsprechenden Organe und Gremien stellen.
(2) Anträge müssen eine Woche vor dem Versammlungstermin vorliegen keine andere
Frist durch die Satzung geregelt ist.
(3) Die Anträge sind schriftlich und mit Begründung einzureichen. Anträge ohne
Unterschrift dürfen nicht behandelt werden.
(4) Für Anträge auf Satzungsänderung gelten die besonderen Bestimmungen der
Satzung.
§7 Abstimmungen
(1) Vor Abstimmungen ist die Reihenfolge der zur Abstimmung kommenden Anträge
deutlich bekannt zu geben. Die Anträge sind einzeln vorzulesen.
(2) Der Versammlungsleiter muss vor Abstimmung jeden Antrag nochmals vorlesen.
(3) Bei Vorlage mehrerer Anträge zu einem Punkt ist über den weitest gehenden Antrag
zuerst abzustimmen. Sollte unklar sein welcher Antrag der weitest gehende ist,
entscheidet die Versammlung.
(4) Abstimmungen erfolgen offen. Eine geheime Abstimmung kann durch den
Versammlungsleiter angeordnet oder auf Antrag mit einfacher Mehrheit beschlossen
werden.
(5) Sieht die Satzung nichts anderes vor, entscheidet bei allen Abstimmungen die
einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, Stimmengleichheit bedeutet
Ablehnung. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen gelten als nicht abgegeben.
§ 8 Wahlen
(1) Wahlen sind nur möglich, wenn sie satzungsgemäß vorgeschrieben sind oder durch
das Ausscheiden von Vorstandsmitgliedern notwendig werden. Sie bei der
Einberufung bekannt gegeben werden und auf der Tagesordnung stehen.
(2) Beschließt die Versammlung nicht anderes, sind die Wahlen grundsätzlich schriftlich
und offen in der satzungsmäßig vorgeschriebenen Reihenfolge vorzunehmen.
(3) Der Wahlausschuss, besteht aus drei Mitgliedern. Dieser sammelt und zählt die
abgegebenen Stimmen.
(4) Der Wahlausschuss bestimmt den Wahlleiter, der während des Wahlganges die
Rechte und Pflichten eines Versammlungsleiters hat.
(5) Die Prüfung des zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten auf die satzungsgemäßen
Anforderungen erfolgt vor dem Wahlgang durch den Wahlausschuss. Ein
Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung dessen
Zustimmung als schriftliche Erklärung vorliegt.
(6) Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie kandidieren und nach ihrer Wahl,
ob sie das Amt annehmen.
(7) Das Wahlergebnis wird vom Wahlausschuss festgestellt und seine Gültigkeit
ausdrücklich für das Protokoll vorgelesen.
(8) Scheiden Mitglieder des Vorstandes, der Organe oder der Abteilungen während der
Legislaturperiode aus, beruft der Vorstand auf Vorschlag des betreffenden Gremiums
ein geeignetes Ersatzmitglied bis zur nächsten festgelegten Wahl.
§ 8 Protokolle
(1) Protokolle sind innerhalb von zwei Wochen den Versammlungsteilnehmern und dem
Vorstand zuzustellen. Sie sind vom Protokollführer und vom Vorsitzenden zu
unterzeichnen.
(2) Protokolle der Mitgliederversammlung sind nicht zu versenden, sofern die
Versammlung dies nicht ausdrücklich beschließt.
§ 9 Inkrafttreten
Diese Geschäftsordnung wurde vom Vorstand am 05.12.2013 beschlossen und tritt am
05.12.2013 in Kraft. 

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